Elf Rettungsorganisationen üben Ernstfall

Vergangenen Freitagabend wurde der Betrieb der J. Häuslschmid GmbH ein Großübungsschauplatz. Das Szenario war der Brand einer Lagerhalle und mehrere vermisste Personen.
Um einen ausgedehnten Brand zu simulieren, wurde die Lagerhalle stark verraucht, sodass diese nur mit Atemschutz betreten werden konnte. Wie auch im Ernstfall wurden die umliegenden Feuerwehren aus Kay, Fridolfing, Kirchheim, Pietling, Tittmoning und Törring, sowie der Gerätewagen Atemschutz aus Trostberg, die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UGÖL), der Bereitschaftsdienst des BRK aus Fridolfing und Tittmoning und die Unterstützungsgruppe Sanitätsdienst alarmiert.
Die Feuerwehren wurden in Einsatzabschnitte unterteilt, welche verschiedene Aufgaben hatten. Um das weitere ausbreiten des Brandes zu verhindern, übernahmen mehrere Löschtrupps die Brandbekämpfung, während andere mit Atemschutzgeräte in der Lagerhalle nach den Vermissten suchten. Nach der Rettung wurden die Verletzten durch die Sanitäter erstversorgt. Der Fokus dieser Übung lag im Umgang mit Atemschutzgeräten, da diese im Einsatz eine wichtige Rolle in der Personenrettung darstellen.
Nach Beendigung der Übung wurde der Verlauf zusammen mit den Übungsbeobachtern der FF Petting besprochen. Kreisbrandinspektor Günter Wambach, die Kreisbrandmeister Georg Fleischer und Hans Heinrich, der Fach-Kreisbrandmeister Bereich Atemschutz Stefan Turner und der Fachberater Atemschutz Alexander Erber bedankten sich bei Firma Häuslschmid für die Bereitstellung des Objektes, bei allen Übungsteilnehmern für ihren motivierten und engagierten Einsatz, bei der FF Kay für die Organisation und Ausrichtung der Übung, sowie der Stadt Tittmoning für die Brotzeit.
Text: Sabine Heinrich
Fotos: Thomas Mittermeier